

War natürlich etwas überspitzt formuliert. Natürlich ist das ganz irgendwo hilfreich, die Frage ist eher ob man es in dem Umfang, in dem es an den Unis gelehrt wird, auch wirklich im Beruf braucht.
Mathe ist da ein gutes Beispiel: Muss man wirklich sämtliche Probleme selber herleiten können oder reicht es nicht, wenn ich die notwendigen Funktionen anwenden kann?

Ein Studium ist bei Entwicklern aber die Norm meiner Erfahrung nach. Ich mein, am Ende kannst du auch der krasseste self taught Entwickler sein, bringt dir auch nichts wenn man in der Realität stundenlang mit dem Kunden diskutiert, was er will und was alles keine gute Idee ist und man sich bei jedem Job-Wechsel in die Untiefen der “super genialen” Software-Architektur einarbeiten darf 😄
Ich möchte fast mein das praktisches Wissen mit der konkreten Datenbankimplementierung viel mehr hilft, als das Wissen wie relationale Datenbanken in der Theorie funktionieren. Klar muss man wissen was Joins und Unions sind, aber das konzept ist nun wirklich nicht sehr komplex.
Wenn man wirklich richtig Datenbankperformance gehen will, dann lernt man die notwendigen Sachen sowieso.