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In Teheran ist dieser Tage kaum noch ein Kopftuch zu sehen. Eine Iranerin berichtet, wie sich die Menschen diese Freiheit erkämpft haben.

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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    10 hours ago

    Überwachung mithilfe chinesischer Technologien

    Im Frühjahr 2023 fand das Regime eine effizientere Methode, um die Kopftuchpflicht durchzusetzen. Mithilfe chinesischer Technologie ließen die Machthaber einen umfassenden islamischen Überwachungsstaat errichten: Frauen, die sich ohne Hidschab zeigten, wurden durch Kameras mit Gesichtserkennung identifiziert und bekamen per SMS eine Verwarnung. Nach dem dritten Verstoß drohten Geldbußen, bis hin zu Haftstrafen und der Beschlagnahmung des Autos.

    […]

    Im März dieses Jahres berichtete die Financial Times, dass der Mossad, Israels Geheimdienst, in jene Überwachungskameras, die zur Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt wurden, eingedrungen war und auf diese Weise Bewegungsmuster hochrangiger Funktionäre und Militärs nachverfolgen konnte. So soll es dem israelischen Militär schließlich sogar gelungen sein, Irans Staatschef Ali Chamenei zu töten.

    Zana Rahimi vermutet, dass in Regierungskreisen schon nach dem 12-Tage-Krieg der Verdacht aufkam, die Überwachungskameras könnten infiltriert sein. Tatsache ist, dass die iranische Regierung plötzlich auf ihre Nutzung verzichtete – auch das führte zu einer neu gewonnenen Kleidungsfreiheit.

    Kann man sich echt nicht ausdenken.

    Ich habe unendlichen Respekt vor diesen Frauen, die so viel Mumm haben.

    • rumschlumpel@feddit.org
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      10 hours ago

      Irgendwie total erwartbar, dass sowas passiert, aber trotzdem krass das dann schwarz auf weiß zu lesen.