• NewDay@feddit.org
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    7 days ago

    Ist verständlich, da man so in Unterzahl ist, wenn man links ist und auf dem Land lebt. Die Politik, die Vereine, die Gemeinschaft ist gegen einen. Ich habe es gehasst im Sauerland aufzuwachsen. Bahnhof wird getötet, damit dort ein Schwimmbad und ein McDonald’s stehen kann, ÖPNV fährt zu selten und meine Schule hatte Wände mit Rissen. Als ich für das Studium nach Dortmund gezogen bin, hat es mein Leben verändert.

    Ich bin übrigens auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, weil ich Epilepsie habe und zwar, laut der ärztlichen Meinung, auch wieder fahren kann, möchte ich es nicht. DSW21 ist zwar auch nicht immer pünktlich oder zuverlässig, aber es war um Welten besser.

    • PonyOfWar@pawb.social
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      7 days ago

      Ja, verständlich ist es. Ich selber habe ein knappes Jahr in einer Großstadt gewohnt aber bin dann zurück in mein Heimatdorf gezogen. Zu viele Menschen, Stress und Schmutz und zu wenig Natur. Dazu in einer winzigen Einzimmerwohnung für eine überteuerte Miete gewohnt. Ich bin glücklicher auf dem Dorf und habe mehr Geld. Meine politische Meinung ist hier nicht der Mainstream aber angefeindet wurde ich noch nie, auch wenn ich nicht gerade “konform” auftrete. Rechtsextremismus ist hier zum Glück auch nicht so verbreitet (auch wenn er, wie überall in Deutschland, leider stärker wird). Manchmal gibt es auch positive Entwicklungen, gerade bei Radwegen hat sich hier viel getan. Ich kann den Reiz der Großstadt aber verstehen, gerade wenn ich auf die Vereine, Volksfeste usw hier schaue habe ich manchmal das Gefühl dass ich am Ende des Tages doch nicht wirklich hier her passe. Aber einen perfekten Ort gibt es denke ich nicht.