Ein ziemlich spannender Blog post zur Lage des Power Users oder generell der “Verdummung” des Users zu einen Konsumenten von Content.
Es ist erschreckend wie viel wir durch die Zentralisierung des Internets/WWWs verloren haben.
gefunden habe ich dies übrigens über station, einem Forum im geminispace gemini://station.martinrue.com/
Ich fühle mich nicht betroffen davon.
Ja, auch Linux-Systeme sind komplexer geworden, aber man muss nicht alles durchschauen um es sich anzueignen.
Dennoch, soweit ich andere Leute mitbekomme stimmt das alles schon. Siehe auch Google’s Übernahme des Browsers, teilweise sogar des Internets. Viele wissen nicht mehr wie man eine URL direkt eingibt, es heisst immer nur “tipp einfach dieses Wort ein, Google zeigt es dir dann”.
Meine Ex wusste das schon vor 20 Jahren nicht. Die hat alle URLs ins Google-Suchfeld eingegeben und dann auf das erste Ergebnis geklickt 🤷♂️
Davon abgesehen ist das ein sehr wahrer Artikel. Ich bin selbst Software Dev, habe seit den 90ern einen eigenen PC und bin öfters irritiert, wie manche meiner Kollegen eklatante IT-Wissenslücken haben.
Darf ich da mal tiefer nachfragen, wieso du dich nicht betroffen siehst? Ich sehe wenig Korrelation zwischen der Aussage, dass Linux komplexer geworden ist und deinem ersten Punkt. Vielleicht missverstehe ich auch gerade was, daher die Nachfrage.
Das ist in dem Nebensatz “aber man muss nicht alles durchschauen um es sich anzueignen.”
Ausserdem habe ich so viel gelernt seit ich ca. 2014 voll auf Linux umgestiegen bin, und lerne immer noch. Ich hab vielleicht als Kraftbenutzer angefangen damals.
Ah ok, dann also ein Missverständnis.
Ich bin seit 2011 dabei, aber hab vorher schon lange mit Linux gearbeitet. Ich denke, da sind wir definitiv Kraftnutzer gewesen oder sind es noch immer. Aber ob Linux seitdem wirklich komplexer geworden ist, da bin ich mir unsicher. Ich schätze, das ist vielleicht eine Frage der Perspektive. Für den Nutzer selbst würde es ja deutlich einfacher, wenn man mal bedenkt, was es um 2000 hieß, ein funktionierendes Linux aufzusetzen - kein Vergleich. Auch die Subsysteme sind deutlich mehr vereinheitlicht, was es eigentlich leichter machen sollte, sich einzufinden. Gleichzeitig bedeutet sowas wie systemd gegenüber etwas wie initd ganz klar auch einen massiven Anstieg der Komplexität, wenn man sie wirklich verstehen möchte/will. Deswegen weiß ich nicht, ob ich deiner Aussage jetzt zustimmen oder widersprechen muss.



