Der Vorteil ist, dass es für ein wenig soziale Umverteilung beim busfahren sorgt. Leute mit weniger Geld geben halt kein Trinkgeld, und Leute mit mehr Geld zahlen dann halt etwas mehr. Naja, ob das wirklich so ist, weiß ich nicht.
Aus eigener Erfahrung (und um ehrlich zu sein ist das auch noch 20 Jahre her) ist das nicht so. Habe ein FSJ als Rettungssanitäter gemacht was (zumindest damals) auch viel Krankentransport bedeutet hat. Trinkgeld war unüblich und meine Kollegen und ich haben es immer abgelehnt - aber die Wahrscheinlichkeit war höher bei Leuten die augenscheinlich wirtschaftlich weniger gut gestellt waren. Das waren auch die Patienten, die wesentlich dankbarer für deine Arbeit waren.
Meine alte Erfahrung aus der Gastro und jetzt (deutlich weniger, da Büro) besagt eher, dass Leute mit weniger eher etwas geben und es eher zu schätzen wissen, wenn man etwas für sie macht, als gutsituierte Menschen. Letztere betrachten es eher als ihren Anspruch auf etwas und versuchen auch mal bei Rechnungen “zu diskutieren”.
Mann ich so zustimmen, ist im Essenslieferdienst genauso. Wahrscheinlich weil die Situation greifbarer ist, wenn man selbst näher an Mindestlohnjobs ist
Der Vorteil ist, dass es für ein wenig soziale Umverteilung beim busfahren sorgt. Leute mit weniger Geld geben halt kein Trinkgeld, und Leute mit mehr Geld zahlen dann halt etwas mehr. Naja, ob das wirklich so ist, weiß ich nicht.
Aus eigener Erfahrung (und um ehrlich zu sein ist das auch noch 20 Jahre her) ist das nicht so. Habe ein FSJ als Rettungssanitäter gemacht was (zumindest damals) auch viel Krankentransport bedeutet hat. Trinkgeld war unüblich und meine Kollegen und ich haben es immer abgelehnt - aber die Wahrscheinlichkeit war höher bei Leuten die augenscheinlich wirtschaftlich weniger gut gestellt waren. Das waren auch die Patienten, die wesentlich dankbarer für deine Arbeit waren.
Meine alte Erfahrung aus der Gastro und jetzt (deutlich weniger, da Büro) besagt eher, dass Leute mit weniger eher etwas geben und es eher zu schätzen wissen, wenn man etwas für sie macht, als gutsituierte Menschen. Letztere betrachten es eher als ihren Anspruch auf etwas und versuchen auch mal bei Rechnungen “zu diskutieren”.
Mann ich so zustimmen, ist im Essenslieferdienst genauso. Wahrscheinlich weil die Situation greifbarer ist, wenn man selbst näher an Mindestlohnjobs ist
Wenn dem so wäre, würde die “trickle down economy” funktionieren.