Das ist einer der Gründe, wieso ich glaube, dass Werbung unnötig und Werbealgorithmen übertrieben sind. Anstatt Druckertinte passend zum Drucker oder Papier oder ein Schredder kommt… noch ein Drucker. Wer profitiert davon?
Die Werbeindustrie baute das umfassendste Überwachungsnetzwerk aller Zeiten nur um auf den Trichter zu kommen: Die Person startet eine Drucker Sammlung.
Was im Hintergrund eigentlich passiert: Wenn du nach “Drucker” suchst, bekommst du als “Interest” die Kategorie “Drucker”. Suchst du nach “Verlobungsring” bekommst du die Kategorie “Hochzeit”. Werbetreibende können dann ihre Werbung gezielt auf die entsprechenden Interests spielen: Wer seine Kampagnen clever plant, schaltet seine Technikwerbung halt auf den Druckertypen statt auf den Hochzeitstypen und seine Werbung für irgendeinen Hochzeitskillefit nicht auf den Druckerinteressierten.
Das funktioniert bis zum Kauf auch wunderbar: Du hast durch deine Suchen Interesse an einer Lebensversicherung gezeigt und bekommst jetzt entsprechende Werbung von Versicherungen angezeigt. Google kann in den meisten Fällen aber nicht wissen, dass du jetzt bei der Allianz abgeschlossen hast und daher gammelt dein Interesse an Lebensversicherungen in deinem Profil herum. Google ist das egal - sie verdienen ja eh. Den Versicherungen ist das … auch egal. Streuverlust ist immer. Auch deinem Drucker-Händler ist das erstmal egal: Er schaltet eine Werbekampagne und kann dann sehen, wie viele Leute von der Kampagne in seinen Shop geklickt hat und wie viele Drucker er verkauft hat und sich dann ausrechnen, wie viel Gewinn er mit den Druckern gemacht hat und ob sich das lohnt. Lohnt sich das, nimmt er den Streuverlust gerne mit.
Man muss sich bei Werbung immer überlegen, wie hoch die Effektivitätsrate sein braucht, damit Werbung sich lohnt. Irgendwo hatte ich mal gelesen: Wenn 100 Leute deine Werbung sehen und das zu einem weiteren Verkauf führt, wäre das bereits eine geradezu utopische Goldgrube.
Man merkt du bist aus dem Business. Nennt sich Konvertierung oder Conversion. Kommt drauf an, was man zählt: den Klick auf die Werbung oder den Abschluss des Kaufs.
Das ist einer der Gründe, wieso ich glaube, dass Werbung unnötig und Werbealgorithmen übertrieben sind. Anstatt Druckertinte passend zum Drucker oder Papier oder ein Schredder kommt… noch ein Drucker. Wer profitiert davon?
Die Werbeindustrie baute das umfassendste Überwachungsnetzwerk aller Zeiten nur um auf den Trichter zu kommen: Die Person startet eine Drucker Sammlung.
Was im Hintergrund eigentlich passiert: Wenn du nach “Drucker” suchst, bekommst du als “Interest” die Kategorie “Drucker”. Suchst du nach “Verlobungsring” bekommst du die Kategorie “Hochzeit”. Werbetreibende können dann ihre Werbung gezielt auf die entsprechenden Interests spielen: Wer seine Kampagnen clever plant, schaltet seine Technikwerbung halt auf den Druckertypen statt auf den Hochzeitstypen und seine Werbung für irgendeinen Hochzeitskillefit nicht auf den Druckerinteressierten.
Das funktioniert bis zum Kauf auch wunderbar: Du hast durch deine Suchen Interesse an einer Lebensversicherung gezeigt und bekommst jetzt entsprechende Werbung von Versicherungen angezeigt. Google kann in den meisten Fällen aber nicht wissen, dass du jetzt bei der Allianz abgeschlossen hast und daher gammelt dein Interesse an Lebensversicherungen in deinem Profil herum. Google ist das egal - sie verdienen ja eh. Den Versicherungen ist das … auch egal. Streuverlust ist immer. Auch deinem Drucker-Händler ist das erstmal egal: Er schaltet eine Werbekampagne und kann dann sehen, wie viele Leute von der Kampagne in seinen Shop geklickt hat und wie viele Drucker er verkauft hat und sich dann ausrechnen, wie viel Gewinn er mit den Druckern gemacht hat und ob sich das lohnt. Lohnt sich das, nimmt er den Streuverlust gerne mit.
Man muss sich bei Werbung immer überlegen, wie hoch die Effektivitätsrate sein braucht, damit Werbung sich lohnt. Irgendwo hatte ich mal gelesen: Wenn 100 Leute deine Werbung sehen und das zu einem weiteren Verkauf führt, wäre das bereits eine geradezu utopische Goldgrube.
Man merkt du bist aus dem Business. Nennt sich Konvertierung oder Conversion. Kommt drauf an, was man zählt: den Klick auf die Werbung oder den Abschluss des Kaufs.
Willkommen im 21. Jahrhundert, nebenbei.
Das ganz klassische Problem der Werbung. Ich fand das vor 12 Jahren schon schön aufbereitet durch Johannes: https://youtu.be/6-TpRmQtVEI