Ich habe hier eine inzwischen alte Festplatte, deren Kapazität erschöpft ist. Dabei weiß ich, dass sie eine Menge Zeug gespeichert hat das ich heute nicht mehr benötige, aber auch solches das ich nicht einfach unbekümmert löschen möchte.
Welche Tipps habt ihr um dort auf eine angenehme Art Platz und/oder Struktur zu schaffen?
Die Daten sind nicht mit irgendeinem einheitlichen System abgelegt, deswegen habe ich zunächst oberflächlich angefangen und im Dateimanager die üblichen Sortierungen vorgenommen: Erstelldatum, Änderungsdatum, Größe, Typ. Dadurch habe ich gefühlt minimal bessere Übersicht bekommen und weniges ordnen und löschen können. Durch die vielen Verzeichnisse und Verschachtelungen wäre es manuell sehr aufwendig den kompletten Inhalt so durchzuarbeiten.
Deswegen habe ich gedacht, ich zerkleinere den einen riesen Berg in kleine, übersichtlichere indem ich Typen wie MP3 und JPG alle zusammen in je ein Verzeichnis schiebe und außerdem noch die Prüfsummen jeder einzelnen Datei ermittle und protokolliere.
Damit hätte ich eine Basis um Duplikate zu erkennen und zu löschen, gewinne dadurch etwas Platz und kann die MP3 und JPG nach und nach in eine neue Struktur überführen (manche sind bestimmt noch in alten Download-Verzeichnissen oder so). Das reißt aber neben den gewollten Lücken auch unweigerlich neue Wunden, weil plötzlich der Kontext fehlt. Zum Beispiel Urlaubsfotos mischen sich unter Memes. Demnach ist das auch nicht optimal. Es machte und macht nach wie vor Sinn unterschiedliche Dateitypen in einem Verzeichnis zusammengefasst zu haben die aus menschlicher Perspektive nicht auseinander gehören. Wie cover.jpg und titel1.mp3
Dieser kleinere Berg entsteht nach wie vor unter sehr hohem (Ressourcen-)Aufwand und teilweise ist fehleranfällig, da die Hard- und/oder Software nicht immer klar zu kommen scheint diese nach wie vor große Daten(teil-)menge zu verarbeiten.
Also: Welche Konzepte, welche Technik, welche Überlegungen, was auch immer hat euch geholfen einen Datendschungel nicht nur zu durchstreifen, sondern euch Orientierung zu bekommen und zu erhalten?


In Bezug auf Kapazität sind es erfahrungsgemäß sehr wenige sehr grosse Dateien, die am meisten Platz verbrauchen. Hier gibt es zahlreiche Tools, um die zu finden und zu gucken ob sie noch gebraucht werden. Mit dem Kleinkram sollte man sich nicht aufhslten.
Versuch mal
find $dir -type f -print0 | xargs -0 md5sum | sort
Das sortiert die Namen von Dateien gleichen Inhalts -> mit gleicher Prüfsumme untereinander.
(Bei Windows brauchst du für die Kommandos mingw, bei Linux sind die eh da).