das problem mit “mitte” ist ja, dass ihre position ein konstrukt aus den extremen rändern darstellt. wenn ich also sage, dass ich in der mitte stehe und das während ein gesellschaftlicher rechtsruck stattfindet, beschreibe ich meine position nicht als fixpunkt, sondern sage eigentlich, dass ich mit nach rechts rücke. überhaupt ist die aussage in der mitte zu stehen recht unreflektiert, weil es unterstreicht, wie wenig man sich mit den eigenen positionen auseinandersetzt. und das soll jetzt nicht heißen, alle menschen müssen ultralinks sein um ein gegenangebot zum rechtsruck zu geben - ich meine nur, dass “mitte” kein argument, sondern eine ausrede ist. gibt viele leute, die ich eher “mittig” einordnen würde und die vernünftig und klar argumentieren können und gefestigte politische positionen haben - nur sagen die selten “ich bin in der mitte”, sondern "das ist meine meinung, weil… "
das problem mit “mitte” ist ja, dass ihre position ein konstrukt aus den extremen rändern darstellt. wenn ich also sage, dass ich in der mitte stehe und das während ein gesellschaftlicher rechtsruck stattfindet, beschreibe ich meine position nicht als fixpunkt, sondern sage eigentlich, dass ich mit nach rechts rücke. überhaupt ist die aussage in der mitte zu stehen recht unreflektiert, weil es unterstreicht, wie wenig man sich mit den eigenen positionen auseinandersetzt. und das soll jetzt nicht heißen, alle menschen müssen ultralinks sein um ein gegenangebot zum rechtsruck zu geben - ich meine nur, dass “mitte” kein argument, sondern eine ausrede ist. gibt viele leute, die ich eher “mittig” einordnen würde und die vernünftig und klar argumentieren können und gefestigte politische positionen haben - nur sagen die selten “ich bin in der mitte”, sondern "das ist meine meinung, weil… "