• einkorn@feddit.org
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    13 hours ago

    Bei uns läuft gerade ein Bürgerbegehren, gegen mehrere Windräder, die in einem Wald bei uns gebaut werden sollen. Klar, finde ich in das auch erstmal suboptimal. Aber wenn dann Argumente wie “letzter ökologische intakter Rückzugsort” und “unser Wald ist kein Renditeobjekt” vorgebracht werden, komme ich nicht drumherum mich zu fragen, ob diese Leute ihre eigenen Argumente glauben.

    Ich weiß von jeder Person, die mich bisher angesprochen hat, dass sie dort selbst Grundstücke hat, auf denen die Fichten für Brennholz Spalier stehen. Einer hat mir vorgeschwärmt, wie gut sich der lokale Förster um den öffentlichen Wald kümmert, der da abgeholzt werden soll und wie gut die Eichen wachsen, seitdem die uralten Bäume gefällt wurden. Diese Leute sind nicht fähig den Wald als etwas anderes als ein Renditeobjekt zu betrachten.

    • KraeuterRoy@feddit.org
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      12 hours ago

      Naja, der Wolf ist ja auch seit geraumer Zeit der tierische Erzfeind Nummer eins, weil er den Kapital- und Egointeressen von Jägern und Viehhaltern zuwiderläuft.

      Es ist anscheinend nicht mehr möglich, dass Natur ohne den Zweck der Ausbeutung existieren darf.

      • Imke@feddit.orgOP
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        11 hours ago

        Deshalb immer Wärmepumpe statt Pelletofen, je höher die Nachfrage nach Holz ist, desto höher sein Preis und desto höher der Anreiz, Mist zu bauen und zu investieren, um “unwirtliche” Gebiete zu erschließen, die bisher noch Urwald oder urwaldähnlich sind oder der Anreiz, das Risiko für Sanktionen für Rodung geschützter Gebiete in Kauf zu nehmen. In D ist der Zug mit Urwald leider weitestgehend abgefahren, find es aber interessant, dass der einzige, den ich mal betreten hab (beim Edersee) wohl nur deshalb noch nicht vor langer Zeit mal gerodet wurde, weil das Gebiet sehr steil ist und die Sache sich dadurch für niemanden gerechnet hat.

        P.S.: Wer auf knorzige alte Eichen und Buchen steht, dem/der kann ich herzlich den “Urwaldsteig” empfehlen. Natürlich mit dem Aufruf, schön mit den Öffis anzureisen und auf den Wegen zu bleiben.