War gestern bei Nikita Miller mit einem Kumpel und das war eine derbe Enttäuschung. Ich kannte diverse clips aus dem Internet und da sah der ganz gut aus, aber das täuscht. Der bringt Witze, die mittlerweile eigentlich jeder Depp mindestens 5 mal gehört hat, 50% der Show bestanden aus Explodierer Witzen auf dem Niveau “Höhöhö, Frauen”. Außerdem muss ich mir nicht von irgendwelchen cis-Typen erklären lassen, dass ich als Transfrau eine Frau zweiter Klasse bin. Der hat halt wirklich zwischendurch einfach nur transphobes Zeug gelabert, wo die Pointe daraus besteht, dass es transohob ist und “man das ja nicht sagen darf”.

Es gab ein paar witzige Momente, der Großteil war aber einfach nur unangenehm. 2/5 Sterne. Werde ich nie wieder hin gehen.

  • luciferofastora@feddit.org
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    1 day ago

    sie haben einfach angst vor den Konsequenzen

    Ist das nicht letztlich die Definition von “Dürfen”: Ich darf alles, wenn ich bereit bin, die Folgen zu tragen. Regeln sind nur so viel wert wie das “sonst” wenn ich sie breche.

    Allerdings ist natürlich die Angst for externer Strafe alleine kein nachhaltiger Mechanismus um Verhalten zu steuern, solange keine interne Moralvorstellung mich auch dann abhält, wenn keine externe Strafe droht. Wenn ich in der Bahn laut furze, passiert mir vermutlich nichts; mach ich aber (möglichst) trotzdem nicht, weil ich mich sonst schlecht fühle. Da ist dann mein schlechtes Gewissen die Strafe.

    Und das ist doch eigentlich der Unterschied zwischen “darf man nicht” und “macht man nicht”: Sie “dürfen” das nicht, weil ihnen die potenziellen Konsequenzen unangenehm wären, auch wenn sie es für richtig hielten. Ich mach es (möglichst) nicht, weil ich es falsch fände, auch wenn ich keine Konsequenzen fürchten müsste.