• trollercoaster@sh.itjust.works
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    2 days ago

    Es gibt genug unpolitisches Gutes, das ganz einfach zu tun ist. Damit kann man sich aber nicht in der Weltöffentlichkeit profilieren, wie bei dieser dümmlichen Wal"rettung". (Tierquälerei wäre wahrscheinlich das treffendere Wort dafür)

    Um mal den inzwischen auch beliebten Vergleich mit Nutztieren zu bemühen, kein Nutztier, das so krank ist und bei dem keine realistische Aussicht mehr besteht, dass es wieder gesund wird, dürfte man so leiden lassen und mit vergeblichen "Rettungs"versuchen so lange weiterquälen, ohne Ärger wegen Tierquälerei zu kriegen. Die humane und tiergerechte Vorgehensweise wäre, den Wal so schnell wie möglich von seinem Leid zu erlösen. Methoden dafür gibt es, in Australien praktiziert man das mit gestrandeten Walen, die nicht mehr realistisch zu retten sind. Bei großen Walen wäre das unironisch eine Sprengung (Einschläfern geht nur bei sehr kleinen Tieren, Erschießen geht bei ganz großen auch nicht) mittels Hohlladung, also einer gerichteten Sprengladung, die so auf dem Wal platziert wird, dass sie das Gehirn zerstört. Da fliegt dann nicht spektakulär der Wal auseinander, sondern der hat danach ein recht kleines, aber sehr tiefes Loch im Kopf. Außer von den Vorbereitungen bekommt der Wal davon gar nichts mit, denn das passiert nicht nur mit Überschallgeschwindigkeit, sondern auch wesentlich schneller, als die Reizweiterleitung im Nervensystem.

    • KraeuterRoy@feddit.org
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      2 days ago

      Eventuell möchten vereinzelte Politfunktionäre verhindern, dass die Möglichkeit der Sprengstoffbasierten Frühverrentung orientierungsloser Säugetiere ohne (moralischen) Kompass unter der Bevölkerung bekannt wird.