Interessante Geschichtsfakten:
Der Spruch von “Brot und Spiele” stammt aus einem Gedicht des römischen Satirikers Juvenal. Das Gedicht befasst sich damit, wie selbstzerstörerisch es sei, die Götter um Dinge zu bitten, die man sich nicht auch selbst verschaffen kann.
In der betreffenden Passage geht es speziell um den Wunsch nach politischer Macht. Das illustriert er am Beispiel des Präfekten Sejanus, der dem Kaiser Tiberius als rechte Hand diente. Da Tiberius eigentlich gar keine Lust zum regieren hatte, durfte Sejanus so ziemlich machen was er will.
Trotzdem hat ihm das nicht gereicht und er hat einen Coup geplant, was aber etwas in die Hose ging. Tiberius hat ihn, alle seine Anhänger, Sympathisanten und überhaupt jede Menge Leute hinrichten lassen – alles ohne Prozess oder Beweise, sein Wort hat gereicht.
Hier lässt Juvenal die Bemerkung fallen, dass das Volk wie immer sein Fähnchen nach dem Wind hängte und Tiberius dafür gefeiert hätte, dass er alle Statuen von Sejanus einschmelzen und zu Nachttöpfen verarbeiten ließ. Hätte Sejanus stattdessen Glück gehabt, hätten sie ihn noch zur gleichen Stunde zum Kaiser ausgerufen. Sie hätten alle ihre Aufsicht fahren lassen, und wo sie früher (durch Wahlen) Befehlsgewalt, Ehren, Legionen und alles andere gewährten, interessiere sie mittlerweile nur noch Nahrung und Unterhaltung.
Kurzum: Der Spruch ist eigentlich ein Witz darüber, dass das Volk seine politische Macht abgegeben hat.
Er wecke mich, sobald wir auf das Thema Bundesjugendzuckerbrot zu sprechen kommen.
Für dich nur die Bundesjugendpeitsche.
GaLiGrü, ihr Bildungsminister
Und wo Bundesjugendaufstrich? Ich meine wir sind weit gekommen seit Rom. Da haben wir uns doch etwas Aufstrich verdient, oder?
Was haben die Römer je für uns getan?
Lecker, Bundesjugendbrotundspiele