Meine Reaktion, weil ich mein Leben hauptsächlich im Flachland verbrachte und Gangschaltungen nur auf dem Rad bedient habe:
Bruder, was?
Wenn du bei gleichbleibender Trittfrequenz oder Motordrehzahl runterschaltest, wirst du langsamer. Man schaltet bergauf deswegen runter, weil die aufzuwendende Energie zur Fortbewegung größer wird und man deswegen die Übersetzung anpasst, um nicht übermäßig Kraft aufzuwenden. Man schaltet am Berg runter, damit man entspannter bleibt.
Ich meine mich noch vage an einen Hase <-> Schildkröte Hebel am Traktor zu erinnern…
Wenn man gemeinsam mit anderen Fahrrad fährt, und jemand anderes erschöpft ist, hätte dieser lieber einen niedrigeren Gang, damit es leichter wird. Dementsprechend sollte der schnell fahrende auch runter schalten, damit er auch langsam fahren kann.
Also zum Beispiel Transmissionen einer Kornmühle würden mir hier als Gegenbeispiel einfallen. Da bedeutet der Gang, also die Übersetzung, direkt das gleiche wie die Endgeschwindigkeit. Schaltet man runter, dreht sie langsamer.



