Ist eigentkich recht weit verbreitet.
Als konkretes beispiel:
Opel Corsa Electric.
2021/22er Baureihe. Jetzz also grob 3 jahre alt.
Gibts einige aufm gebrauchtmarkt mit ~40k bis ~50k kilometern für um die 15.000€
Neupreis war damals 30.000€.
Ist ziemlich genau 50% in vielen Fällen.
Bei manchen Modellen mancher hersteller isses nicht so krass, aber das ist ganz unterschiedlich.
VW ID.4 gibts schwach ausgestattete versionen auch bereits einzeln ab 22.000€. Die kosten listenpreis im minimum glaube ich 34k€ oder 37k€ irgendwas in die richtung. Hier also keine 50% abee durchaus viel wertverlust.
Peugeot 308SW electric bspw. ist weit weniger im Wert gefallen, obwohl das Auto auf der Verbrenner Platform basiert und somit ein paar nachteile mit sich bringt, die pure EV-Platform autos nicht haben. (Ich persönlich hatte die jahre gehofft, dass der mehr im wert verliert, damit ich mir da einen gebrauxhten leisten kann)
Von MG gibts bspw. den MG5 - der leider nicht mehr produziert wird - aber auch für grooob uvp 30.000€ rauskam. Gibts aufm gebrauchtmarkt aktuell für 18.000€. Aber wenige generell produzierte autos und eingestellte produktion. Da hab ich persönlich angst, dass es in bspw. 20 jahren keine ersatzteile mehr gibt, dahee lasse ich die finger davon.
Renault Zoe’s gibts auch für grob 15k€ zu ergattern. Den originalpreis hab ich nicht im kopf, dürfte aber ähnlich wie der corsa bei knapp über 30k gelegen haben.
Edit:
Bei teurerern karren isses auch häufig so, aber die haben halt auch listenpreise die sich absolut niemand leisten kann. Also 80k€ autos gehen dann nach grob 3 jahren für 48k€ oder ähnliches über die bühne.
Aber ich persönlich kauf kein gebrauchtes auto für so unfassbar viel geld.
Hey, ich fahr so ne Corsa-Gurke seit nem Jahr, für 12500€ erstanden. Der Elektroantrieb ist in der 100kw-Version echt geil und hat nie Probleme gemacht. Das Problem ist, dass es ein Stellantis-Fahrzeug ist. Du hast halt überall so kleine Qualitätsbasierte Mängel mit denen man leben muss oder eigene Lösungen finden muss.
Beispielsweise Weihnachtsbaum im Kombiinstrument wegen Raddrehzahlsensor, aber der war nicht kaputt. Nach einigen Werkstätten und dann Selberschrauben hab ich beide Kabelbaum-Enden zum Hinterrad ausgebaut und die Kabel darin großteils ersetzt, weil keine Schutzummantelung an beweglichen Bauteilen = durchgescheuert an den Befestigungsstellen vom Kabelbinder im geriffelten Schutzmantel. Komm da erstmal drauf…
Oder das ewige Klock-Klock von hinten, wo auf einer Seite der Anschlagpuffer vom Dämpfer einfach falsch bemessen wurde, falscher Durchmesser, auf der anderen dazu noch eine andere Klapperursache ist, die ich noch nicht gefunden habe.
Hab noch nie so viel Filz im Innenraum verteilt wie bei dem hier.
Aber trotz alledem: Fährt echt gut. 600km abreißen geht so weil ich fahr meine 130, da lädt man dann 4-5 mal auf. Hab keine Lust mich an nen LKW zu hängen und den stundenlang von hinten zu begutachten. Immerhin hab ich aktiven Spurhalter und Abstandstempomat bei dem Ding, die passabel sind - aber kein Vergleich zu dem 6 jahre älteren Mercedes den ich davor hatte, der konnte das butterweich.
Und Stromkosten:
Bei dem jetzigen Abzockemarkt ist jeder sich selbst der Nächste, also hab ich als Laternenparker und Mieter im Plattenbau den Stromtarif auf enbw gestellt und mir das 35cent Abo geholt am Schnelllader, weil ich locker über 500km im Monat fahr, meistens eher 1000km und mehr und das gnadenlos am Tempolimit.
Kosten pro 100km laut spritmonitor inkl. Wartung, Wertverlust, Versicherung, etc.: 8€
Der Benz davor lag bei 17€ / 100km.
Batterie SoH liegt bei 91,4% stabil.
Der Klimakompressor bleibt im Sommer ab und zu hängen und stört wegen Qualitätsmängel der Steuergerätesoftware den Elektroantrieb so, dass dieser Fehler schmeißt und dich warnt wie blöde. Aber weil Software Mist wird der Fehlercode nur manchmal(!!) hinterlegt. Das hat einer bei ner Opelwerkstatt rausgekriegt, weil der das öfters mitbekommen hat.
Wer sich Stellantis kauft, sollte unbedingt in einen wirklich guten portablen ODB-Scanner investieren. Ernsthaft. Hab 400€ in so ein Gerät investiert. Alder, wie oft mich das Teil alleine mit der Fehlercode-Löschfunktion gerettet hat, weil “Mimimi ich hab in Steuergerät XY einen kleinen Fehler ich fahr nicht mehr ohne zu warnen!”. Dazu muss man wissen, dass es völlig normal ist, dass man konstant 5-30 Fehler in den Steuergeräten hat. Grundsätzlich. Die enablen alle möglichen Geräte ab Werk egal ob diese eingebaut sind oder nicht und wenn die fehlen hast du halt Steuergerätefehler. Disablen tun die wohl nur alles so weit, bis es keine Generalfehlerlampe im Kombiinstrument gibt. Das ist die Theorie von dem Opelmeister, der auf den Defekt vom Klimakompressor gekommen ist. Er nennt das “Fehlercode-Grundrauschen”.
Edit:
Ich hab schon paarmal den satz gehört “niemand zahlt heute noch listenpreise, das ist nur für das dienstwagenleasing” aber hab nie ne bestätigung gehabt.
Wenn du jetzt sagst, das waren die neuwagenpreise dann schau ich mir einige ev-modelle nochmal gaaaanz genau an. Weil 36k vs 22k für nen neuwagen sind zwei ganz verschiedene hausnummern und das letztere durchaus mit etwas zähneknirdchen machbar.
Wo günstige e-gebraucht-autos mit 50%+ vom Listenpreis?
Ist eigentkich recht weit verbreitet. Als konkretes beispiel: Opel Corsa Electric.
2021/22er Baureihe. Jetzz also grob 3 jahre alt.
Gibts einige aufm gebrauchtmarkt mit ~40k bis ~50k kilometern für um die 15.000€
Neupreis war damals 30.000€.
Ist ziemlich genau 50% in vielen Fällen.
Bei manchen Modellen mancher hersteller isses nicht so krass, aber das ist ganz unterschiedlich.
VW ID.4 gibts schwach ausgestattete versionen auch bereits einzeln ab 22.000€. Die kosten listenpreis im minimum glaube ich 34k€ oder 37k€ irgendwas in die richtung. Hier also keine 50% abee durchaus viel wertverlust.
Peugeot 308SW electric bspw. ist weit weniger im Wert gefallen, obwohl das Auto auf der Verbrenner Platform basiert und somit ein paar nachteile mit sich bringt, die pure EV-Platform autos nicht haben. (Ich persönlich hatte die jahre gehofft, dass der mehr im wert verliert, damit ich mir da einen gebrauxhten leisten kann)
Von MG gibts bspw. den MG5 - der leider nicht mehr produziert wird - aber auch für grooob uvp 30.000€ rauskam. Gibts aufm gebrauchtmarkt aktuell für 18.000€. Aber wenige generell produzierte autos und eingestellte produktion. Da hab ich persönlich angst, dass es in bspw. 20 jahren keine ersatzteile mehr gibt, dahee lasse ich die finger davon.
Renault Zoe’s gibts auch für grob 15k€ zu ergattern. Den originalpreis hab ich nicht im kopf, dürfte aber ähnlich wie der corsa bei knapp über 30k gelegen haben.
Edit:
Bei teurerern karren isses auch häufig so, aber die haben halt auch listenpreise die sich absolut niemand leisten kann. Also 80k€ autos gehen dann nach grob 3 jahren für 48k€ oder ähnliches über die bühne.
Aber ich persönlich kauf kein gebrauchtes auto für so unfassbar viel geld.
Hey, ich fahr so ne Corsa-Gurke seit nem Jahr, für 12500€ erstanden. Der Elektroantrieb ist in der 100kw-Version echt geil und hat nie Probleme gemacht. Das Problem ist, dass es ein Stellantis-Fahrzeug ist. Du hast halt überall so kleine Qualitätsbasierte Mängel mit denen man leben muss oder eigene Lösungen finden muss. Beispielsweise Weihnachtsbaum im Kombiinstrument wegen Raddrehzahlsensor, aber der war nicht kaputt. Nach einigen Werkstätten und dann Selberschrauben hab ich beide Kabelbaum-Enden zum Hinterrad ausgebaut und die Kabel darin großteils ersetzt, weil keine Schutzummantelung an beweglichen Bauteilen = durchgescheuert an den Befestigungsstellen vom Kabelbinder im geriffelten Schutzmantel. Komm da erstmal drauf… Oder das ewige Klock-Klock von hinten, wo auf einer Seite der Anschlagpuffer vom Dämpfer einfach falsch bemessen wurde, falscher Durchmesser, auf der anderen dazu noch eine andere Klapperursache ist, die ich noch nicht gefunden habe. Hab noch nie so viel Filz im Innenraum verteilt wie bei dem hier.
Aber trotz alledem: Fährt echt gut. 600km abreißen geht so weil ich fahr meine 130, da lädt man dann 4-5 mal auf. Hab keine Lust mich an nen LKW zu hängen und den stundenlang von hinten zu begutachten. Immerhin hab ich aktiven Spurhalter und Abstandstempomat bei dem Ding, die passabel sind - aber kein Vergleich zu dem 6 jahre älteren Mercedes den ich davor hatte, der konnte das butterweich.
Und Stromkosten: Bei dem jetzigen Abzockemarkt ist jeder sich selbst der Nächste, also hab ich als Laternenparker und Mieter im Plattenbau den Stromtarif auf enbw gestellt und mir das 35cent Abo geholt am Schnelllader, weil ich locker über 500km im Monat fahr, meistens eher 1000km und mehr und das gnadenlos am Tempolimit. Kosten pro 100km laut spritmonitor inkl. Wartung, Wertverlust, Versicherung, etc.: 8€ Der Benz davor lag bei 17€ / 100km.
Batterie SoH liegt bei 91,4% stabil. Der Klimakompressor bleibt im Sommer ab und zu hängen und stört wegen Qualitätsmängel der Steuergerätesoftware den Elektroantrieb so, dass dieser Fehler schmeißt und dich warnt wie blöde. Aber weil Software Mist wird der Fehlercode nur manchmal(!!) hinterlegt. Das hat einer bei ner Opelwerkstatt rausgekriegt, weil der das öfters mitbekommen hat.
Wer sich Stellantis kauft, sollte unbedingt in einen wirklich guten portablen ODB-Scanner investieren. Ernsthaft. Hab 400€ in so ein Gerät investiert. Alder, wie oft mich das Teil alleine mit der Fehlercode-Löschfunktion gerettet hat, weil “Mimimi ich hab in Steuergerät XY einen kleinen Fehler ich fahr nicht mehr ohne zu warnen!”. Dazu muss man wissen, dass es völlig normal ist, dass man konstant 5-30 Fehler in den Steuergeräten hat. Grundsätzlich. Die enablen alle möglichen Geräte ab Werk egal ob diese eingebaut sind oder nicht und wenn die fehlen hast du halt Steuergerätefehler. Disablen tun die wohl nur alles so weit, bis es keine Generalfehlerlampe im Kombiinstrument gibt. Das ist die Theorie von dem Opelmeister, der auf den Defekt vom Klimakompressor gekommen ist. Er nennt das “Fehlercode-Grundrauschen”.
Beste Kwalitaet.
Ich kauf nie wieder Stellantis.
Aber fährt ansonsten echt gut!
Das sind 30000 Mark. 60000 Ostmark. 600000 Ostmark aufm Schwarzmarkt.
Von den bisherigen !ich_iel@feddit.org-Pfostierungen hätte man 0.003225 % der DDR entschulden können.
Den Zoe hatte ich mir mal vor Jahren angeschaut und hatte 23-25k€ im Kopf, aber definitiv keine 30k€
Ja, ohne Batteriemiete
Waren die 23-25k€ der neuwagen preis?
Laut EV database lag die mal bei ~36k€
https://ev-database.org/de/pkw/1164/Renault-Zoe-R110-ZE-50
Edit: Ich hab schon paarmal den satz gehört “niemand zahlt heute noch listenpreise, das ist nur für das dienstwagenleasing” aber hab nie ne bestätigung gehabt. Wenn du jetzt sagst, das waren die neuwagenpreise dann schau ich mir einige ev-modelle nochmal gaaaanz genau an. Weil 36k vs 22k für nen neuwagen sind zwei ganz verschiedene hausnummern und das letztere durchaus mit etwas zähneknirdchen machbar.
Hast du schon mal ein Spiel gespielt, in dem man Gegenstände kaufen und verkaufen kann?