Als intrinsisch rechts würde ich die SPD (noch) nicht bezeichnen wollen, aber definitiv als neoliberal, wo man wiederum rechte Tendenzen finden kann - und definitiv nicht als sozial. Überhaupt würde ich die aktuelle SPD einfach gar nicht als SPD sehen.
Ich frage mich ja immer, was eigentlich bei den Nachwuchs- und Basis-SPDlern abgeht. Die scheinen oft noch deutlich sozial und links zu sein, aber am Ende setzt sich doch immer die neoliberale, unsoziale Parteispitze durch. Haben die da so ein Bootcamp, wo die neuen Profi-SPDler reinkommen und eingedrillt bekommen, immer das zu machen was Wirtschaftsbosse und CDU wollen?
Laut einem Kumpel von mir (im Moment noch Mitglied bei den Jusos) zerbrechen die Jusos wohl gerade innerlich, weil deren Position sich so stark von denen der Mutterpartei unterscheidet. Deshalb versuchen wohl ein paar da eigene Organisationen zu gründen oder wollen sich von der SPD trennen.
Warum erst jetzt? Das Problem besteht doch schon seit Gerd Schröder, sein “Basta” ist über 20 Jahre her und seitdem hat sich soweit ich weiß nichts geändert. Und selbst Schröder hat als Juso oft links rumgetönt.
Die lebt einfach immer noch von dem Ruf, den die mal vor 100 Jahren hatten. Spätestens weit Schröder, sollte man doch gemerkt haben, dass diese Partei nichts mehr mit Arbeitnehmerbewegung zu tun hat.
dass diese Partei nichts mehr mit Arbeitnehmerbewegung zu tun hat
Ganz im Gegenteil. Die SPD ist da voll auf Merz-Linie und findet, dass diese faulen Arbeitnehmer (die eigentlich Arbeitgeber heißen sollten (s.u.)) sich endlich mal mehr bewegen sollen.
Hab ich ja auch geschrieben. Allerdings ist Neoliberalismus nicht ausschließlich rechts, sondern wirtschaftlich rechts. Das ist überhaupt keinen Deut besser, aber nicht ganz das gleiche wie politisch rechts. Wirtschaftlich rechts heißt, dass im Prinzip die privaten Unternehmen quasi alles entscheiden und dabei auf die sozialen Aspekte eines Staats scheißen können. Das wiederum ist aber ein Motor für politisch Rechte, die die soziale Ungleichheit als Nährboden für ihre Agenda ausschlachten.
Teilweise findet man noch starke sozialdemokratische Strömungen auf kommunaler Ebene oder bei den JuSos, aber auf Bundesebene ist das längst ausgestorben.
Als intrinsisch rechts würde ich die SPD (noch) nicht bezeichnen wollen, aber definitiv als neoliberal, wo man wiederum rechte Tendenzen finden kann - und definitiv nicht als sozial. Überhaupt würde ich die aktuelle SPD einfach gar nicht als SPD sehen.
Ich frage mich ja immer, was eigentlich bei den Nachwuchs- und Basis-SPDlern abgeht. Die scheinen oft noch deutlich sozial und links zu sein, aber am Ende setzt sich doch immer die neoliberale, unsoziale Parteispitze durch. Haben die da so ein Bootcamp, wo die neuen Profi-SPDler reinkommen und eingedrillt bekommen, immer das zu machen was Wirtschaftsbosse und CDU wollen?
Laut einem Kumpel von mir (im Moment noch Mitglied bei den Jusos) zerbrechen die Jusos wohl gerade innerlich, weil deren Position sich so stark von denen der Mutterpartei unterscheidet. Deshalb versuchen wohl ein paar da eigene Organisationen zu gründen oder wollen sich von der SPD trennen.
Warum erst jetzt? Das Problem besteht doch schon seit Gerd Schröder, sein “Basta” ist über 20 Jahre her und seitdem hat sich soweit ich weiß nichts geändert. Und selbst Schröder hat als Juso oft links rumgetönt.
Die lebt einfach immer noch von dem Ruf, den die mal vor 100 Jahren hatten. Spätestens weit Schröder, sollte man doch gemerkt haben, dass diese Partei nichts mehr mit Arbeitnehmerbewegung zu tun hat.
Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.
Ganz im Gegenteil. Die SPD ist da voll auf Merz-Linie und findet, dass diese faulen Arbeitnehmer (die eigentlich Arbeitgeber heißen sollten (s.u.)) sich endlich mal mehr bewegen sollen.
Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.
Braves Beuteltier. Prapsschnaline?
Ich nehm eine. Oder zwei. Ach was, lass die Packung hier.
Also als rechts.
Rechts ist mehr als nur “Ausländer doof” (was die SPD aber ja auch findet)
so nämlich
Hab ich ja auch geschrieben. Allerdings ist Neoliberalismus nicht ausschließlich rechts, sondern wirtschaftlich rechts. Das ist überhaupt keinen Deut besser, aber nicht ganz das gleiche wie politisch rechts. Wirtschaftlich rechts heißt, dass im Prinzip die privaten Unternehmen quasi alles entscheiden und dabei auf die sozialen Aspekte eines Staats scheißen können. Das wiederum ist aber ein Motor für politisch Rechte, die die soziale Ungleichheit als Nährboden für ihre Agenda ausschlachten.
Teilweise findet man noch starke sozialdemokratische Strömungen auf kommunaler Ebene oder bei den JuSos, aber auf Bundesebene ist das längst ausgestorben.
Deswegen ja „vage“