Guten Morgen allerseits,
ich bin vor kurzem stolzer Besitzer eines RaspberryPi 5 mit 16 GB RAM inkl. einer 500GB SSD geworden und habe bereits einige Projekte am laufen, darunter I2Pd, Nomadnet (Reticulum), Snowflake (Tor), Mumble und PiHole inklusive den rekursiven DNS-Server Unbound.
Ich sehe aber: Der Pi langweilt sich noch und erscheint mir aktuell völlig overpowered für diese Anwendungen.
Was nutzt ihr noch so auf eurem Pi? Bin schon ein Privacy-orientierter Typ und würde vorzugsweise etwas in diese Richtung machen, aber bin auch sehr an anderen Dingen interessiert, die vllt. auch der Allgemeinheit zugutekommen.
Haut mal raus!
~sp3ctre
Ich bau grade mit einem Kumpel eine Kasse für unseren space, wo man sich mit der Schließkarte per nfc registrieren kann und mit einem barcode scanner ein Produkt scannen kann, wodurch sich dann der creditscore des users verringert.
Pi’s sind cool für kleine Anwendungen, aber alles außer dem 3er sind finde ich viel zu teuer. Da würde ich jedem mittlerweile einen mini pc oder nuc oder so empfehlen, da ist ne ssd drin, hat mehr Leistung und ist zuverlässiger
Zu den bereits genannten hab ich noch make MKV und automatic Ripping Machine um meine DVD/CD “Sammlung” zu Rippen und die Jellyfin Bibliothek zu füllen. Aber ich will mich demnächst mal mit Usenet auseinander setzten.
Ich hätte gerne eine Schach-Engine auf meinem Server von der ich dann unterwegs darauf zugreifen kann und mal ne Runde spielen kann. Muss sich nicht nur auf Schach begrenzen.
Ansonsten fände ich für die Familie einen eigenen Messenger cool. Geht ja über Nextcloud. Aber das wird die Familie nicht nutzen wollen und ich hab keine Lust das zu erklären, wieso weshalb warum Datenschutz ganz gut ist.
Ich wollte auch mal eine YouTube fownloader haben, bis ich dann gemerkt habe, dass das keinen Sinn ergibt.
Was ich tatsächlich noch nicht hab: ein gutes Backup (3-2-1) das muss dringend gemacht werden.
Hab so ein Spotify für Arme darauf laufen, damit ich meine Musikdateien vom Arbeitsrechner aus streamen kann (und damit Meeting+Musik auf den selben Kopfhörer bekomme).
Ist in meinem Fall was Eigengeschriebenes, aber kann man auch mit Ampache, Navidrome, Jellyfin oder Funkwhale machen.
Mir waren die anderen zu komplex zu betreiben, aber mein eigenes ist auch echt nicht besonders ausgereift in der Hinsicht. Funktioniert halt für mich so ganz gut. 😅- Immich ist megagut für Fotos
- Paperless-ngx für Dokumente
- Jellyfin für Videos & Musik
- HomeAssistant, um endlich ein brauchbares SmartHome zu haben
- Changedetection, um Webseiten zu beobachten
Paperless-ngx zur Dokumentenverwaltung
Unbound als rekursiver DNS mit Adblock Liste
mosquitto & rrdtool zur Heimautomatisierung (steuert eine Handvoll Tasmotas für Heizthermostate und Steckdosen sowie Tradfri-Lampen)
Infrarot-HAT zur Steuerung von Fernbedienungsgeräten (Beamer, Klimaanlage,Stereoanlage)
wireguard VPN Server, wenn man mal wieder in einem offenem Hotelwlan ist
Jellyfin Server
Und dann zweiter pi mit jellyfin client am TV.
Weitere Empfehlungen von mir wären noch https://docs.paperless-ngx.com/ sowie https://github.com/snapcast/snapcast
Paperless finde ich auch spannend aber frage mich wie nützlich es ist die Dokumente zu digitalisieren, wenn man rechtlich ja vieles im Original aufheben muss
Auch dann vereinfacht sich die Verwaltung mit Paperless drastisch. Ich habe nur noch einen großen Ordner mit Aufschrift ASN 100-500 (etc.). Nach Scan ins Paperless kommt alles dort nach ASN (Archivseriennummer) hinein. Dokumente suche und verwalte ich mit der Volltextsuche und Tags in Paperless. Wenn dann doch einer mal das Original sehen will, suche ich mir über die ASN das Papier dazu aus dem Ordner heraus. Tipp: Paginierstempel sind was tolles
Ja im Original aufheben, aber wenn jemand einen Nachweis braucht ist es ja meistens eine Kopie.
Der Klassiker: ne eigene Nextcloud-Instanz. Ansonsten kann man auch Heimautomatisierung über den Kuchen laufen lassen.
NextCloud habe ich auch schon im Auge! Aber ich habe bisher noch etwas Berührungsängste mit Docker und den sich in die Quere kommenden Ports durch PiHole (Port 80)…
Pihole kannst du die Option mitgeben, den eingebauten Webserver auf nem anderen Port (z.B. 8080) lauschen zu lassen.
Edit: Beim Setup merkt Pihole das selbst, wenn schon ein anderer Webserver auf 80 und 443 lauscht und wechselt automatisch zu 8080 und 8443.
PiHole hat sonst auch ein Docker Image, das vereinfacht in gewisser Weise das Port Handling auch noch einmal
Also ich habe aktuell 2 raspberry Pis im Einsatz.
Mein homeserver hosted meine mediathek und soulseek, das ganze via externen USB Festplatteb.
Mein anderer Pi sitzt in nem Amiga 1200 und emuliert ein leistungsstarken Prozessor samt Arbeitsspeicher und Grafikkarte.
Mein anderer Pi sitzt in nem Amiga 1200 und emuliert ein leistungsstarken Prozessor samt Arbeitsspeicher und Grafikkarte.
Wie geht das, und welche Amiga Programme profitieren davon?
Das ganze nennt sich PiStorm. Über den Edge Connector der Trapdoor Erweiterung haben Erweiterungs- und Beschleunigerkarten Zugriff auf sämtliche Ressourcen der Amiga.
Auf dem Pi läuft eine Software namens Emu68 was dann die Signale des Pis vom GPIO header welches an den PiStorm angeschlossen ist verarbeitet als wäre es eine CPU. Neben der emulierten CPU hat Emu68 die Fähigkeit eine RTG Grafikkarte zu emulieren und das generierte Bild über den HDMI Anschluss des Pis auszugeben. USB und Ethernet sowie WLAN sind ebenfalls für die Amiga darüber verfügbar.
Das ganze wird dann über eine breakout Karte aus dem Amiga Gehäuse heraus geführt.
Was davon profitiert?
Nun eigentlich alles. Die Programme werden extrem beschleunigt (Taktfrequenz (von 23 MIPS auf 2200 MIPS) und Speicherzugriff von 2MB auf 2GB), haben Zugriff auf das Netzwerk via einem installierten TCP/IP stack und wenn man einen RTG Grafikkartentreiber (Picasso 96) besitzt kann man via dem HDMI Ausgang hoch aufgelöst Grafiken darstellen. Sei es die Workbench in 1080p oder Grafikintensive Spiele wie Siedler2, Command and Conquer, Warcraft 2, Dungeon Keeper,…
Was nicht groß davon profitiert sind OCS und ECS Programme, aber laden schneller.
Für Foto-/Video-Verwaltung. Wird bei mir bald die iCloud Backups ablösen, läuft bei mir allerdings nicht auf nem Pi (der das sicher auch gut packt, zumindest deiner) sondern ein ThinClient mit Yunohost.
Ich habe einen Homeassistant auf dem Pi, der ständig kaputt geht. Keine Ahnung warum, eigentlich ist das cool, aber seit einiger Zeit bricht immer das Zigbee-Netz zusammen.
Sonst brauche ich den Pi eigentlich für nichts mehr. In den vergangen Jahren hatte ich da diverse Anwendungsfälle, habe auch viel mit Shields gemacht, aber irgendwie ist mein Bedarf an solchen Projekten nicht mehr wirklich gegeben.
Edit: wer wählt sowas runter… also wer denkt sich “diese neutrale Schilderung von jemand anderem finde ich ja mal voll nicht gut”?







