Jetzt mal ganz ehrlich, ich kann es verstehen. Wir reden hier ja nicht davon, dass man einfach nur eine Person vor einen Zug stellt und ein paar nette Fotos mach. Das Foto ist ja das Flagship-Aushänge-Schild für die Bahnwebseite und die aktuelle große Werbekampagne. Und dann hängt da mehr dran. Dann brauchst du erstmal ein passendes Model, das du casten musst. Du brauchst einen entsprechenden Modelvertrag, damit du das Bild mit dem Gesicht auch wirklich nutzen kannst und willst im Idealfall auch Exklusivrechte, damit das Model nicht auch für die Konkurrenz wirbt. Und im Zweifelsfall musst du auch einen harten Background-Check machen, weil das Gesicht deiner Werbekampagne sollte vielleicht nicht wegen hart kontroverser Themen sofort in die Kritik kommen. Du willst halt nicht, dass die junge Dame mit irgendwelchen Hot Takes zum Palästina-Krieg auf Twitter unterwegs ist oder auf AfD-Demos herumhüpft. Und dann musst du ein Fotoshooting vereinbaren und auf gutes Wetter hoffen, einen Zug zur passenden Zeit am richtigen Ort haben, an einem halbwegs leeren Bahnsteig. Das kann man alles machen, ist aber logischerweise deutlich mehr Aufwand, als einfach so ein Stock-Foto per KI zu generieren. Ich kann das total verstehen.
Und wenn man mal mit Fotografen und Models zu tun hatte, dann weiß man, wie erfrischend schnell, einfach und auch günstig es ist, sich solche Bilder zu generieren. Das ist nämlich eine echte Nervkackbranche.
Gegenargument: Das Model, der Fotograf und das Marketing Team werden qualitativ höherwertige Arbeit abliefern als die KI. Die Kosten dafür sind wenn man in Dimensionen der Bahn denkt nur geringfügig höher. Was die Bahn mir als Kunde also vermittelt ist, dass man auf Qualität verzichtet um vernachlässigbare Summen zu sparen.
Die Bahn hat unmengen von “Menschen gucken in und um Züge glücklich” Fotos. Ich würde fast behaupten, dass die breite Öffentlichkeit das nicht gemerkt hätte, wenn sie einfach ein Archivbild genommen hätten.
Ist ja nicht so, als ob dieses Foto speziell irgendwas interessantes tun oder sagen würde. Und als Marketing-Person zu wissen, dass genAI eben auch kontrovers und politisch ist, gehört irgendwo auch dazu.
Jetzt mal ganz ehrlich, ich kann es verstehen. Wir reden hier ja nicht davon, dass man einfach nur eine Person vor einen Zug stellt und ein paar nette Fotos mach. Das Foto ist ja das Flagship-Aushänge-Schild für die Bahnwebseite und die aktuelle große Werbekampagne. Und dann hängt da mehr dran. Dann brauchst du erstmal ein passendes Model, das du casten musst. Du brauchst einen entsprechenden Modelvertrag, damit du das Bild mit dem Gesicht auch wirklich nutzen kannst und willst im Idealfall auch Exklusivrechte, damit das Model nicht auch für die Konkurrenz wirbt. Und im Zweifelsfall musst du auch einen harten Background-Check machen, weil das Gesicht deiner Werbekampagne sollte vielleicht nicht wegen hart kontroverser Themen sofort in die Kritik kommen. Du willst halt nicht, dass die junge Dame mit irgendwelchen Hot Takes zum Palästina-Krieg auf Twitter unterwegs ist oder auf AfD-Demos herumhüpft. Und dann musst du ein Fotoshooting vereinbaren und auf gutes Wetter hoffen, einen Zug zur passenden Zeit am richtigen Ort haben, an einem halbwegs leeren Bahnsteig. Das kann man alles machen, ist aber logischerweise deutlich mehr Aufwand, als einfach so ein Stock-Foto per KI zu generieren. Ich kann das total verstehen.
Und wenn man mal mit Fotografen und Models zu tun hatte, dann weiß man, wie erfrischend schnell, einfach und auch günstig es ist, sich solche Bilder zu generieren. Das ist nämlich eine echte Nervkackbranche.
Gegenargument: Das Model, der Fotograf und das Marketing Team werden qualitativ höherwertige Arbeit abliefern als die KI. Die Kosten dafür sind wenn man in Dimensionen der Bahn denkt nur geringfügig höher. Was die Bahn mir als Kunde also vermittelt ist, dass man auf Qualität verzichtet um vernachlässigbare Summen zu sparen.
Die Bahn hat unmengen von “Menschen gucken in und um Züge glücklich” Fotos. Ich würde fast behaupten, dass die breite Öffentlichkeit das nicht gemerkt hätte, wenn sie einfach ein Archivbild genommen hätten.
Ist ja nicht so, als ob dieses Foto speziell irgendwas interessantes tun oder sagen würde. Und als Marketing-Person zu wissen, dass genAI eben auch kontrovers und politisch ist, gehört irgendwo auch dazu.
Gegenargument: Den Zug, wie er im Hintergrund zu sehen ist, gibt es nicht. Das finde ich einfach schwach.
Klar ist das schwach aber fährst du deshalb nicht mehr mit dem Zug?
Ich wage zu behaupten, dass die meisten Leute, die mit dem Zug fahren, das nicht wegen der Werbung der Bahn tun.
Deswegen ist dieser KI-Slop einfach nur überflüssig, wie ein Geschwür am Arsch.