Guten Rutsch!
Du hast meinen Witz geklaut
Meins, deins… das sind doch bürgerliche Kategorien
Und Hofmaimaier bekommt viele neue Patienten?
Frau Meier (fiktiver Name) 83.
Pat verließ heute morgen das Haus in Stöckelschuhen um einzukaufen, dabei rutschte sie aus und brach sich den Schenkelhals. In der bildgebenden Diagnostik war eine SAB zu sehen, Pat kommt zur Überwachung auf ITS.
Diagnosen:
Art. Hypertonie
3 Gefäß KHK
DM Typ II
NI Grad 1
Keine bekannten AllergienPat. wird im Verlauf solmnolent, SpO2 trotz O2 Gabe bei 80%, Intubation bei akuter respiratorischer Insuffizienz, und Hirndruck-Sonde wird gelegt. Nach einer Woche künstlichem Koma, und maschineller Beatmung erkrankt die Pat. an einer nosokoialen Pneumonie mit schwerem ARDS. Im Verlauf der zweiten Woche Tracheotomie mit einer 9.0 Trachealkanüle. Im Verlauf der dritten Woche bringen die Angehörigen die Patientenverfügung mit.
Es ist eine mit Kästchen zum ankreuzen, kann rechtlich also immer irgendwie ausgelegt werden. Im Schlusssatz steht. “Ich möchte nicht als Pflegefall enden.”
Der Zug ist angefahren Fr. Meier.Nach 8 Wochen Intensivstation, da die Angehörigen immer wollten das alles gemacht wird. Da Frau Meier unter einer Schluckstörung leidet, bekam sie eine PEG zur Verabreichung der Sondenkost.
Die Trachealkanüle konnte nicht entnommen werden da Fr. Meiers Atemmuskulatur nicht für eine suffuziente respiratorische Versorgung ausreicht. Pat. bekommt einen SPK, für die Verlegung in ein Heimbeatmungsheim.Pflegeverleger.
Pat. Kann aufgrund einer Schluckstörung keine orale kost aufnehmen. Pat. Stuhl und Harninkontinent. Heimbeatmung mit Trachealkanüle. Pat. Mindestens 5 Mal täglich absaugen. Pat. zeigt sich unkooperativ gegenüber Pflegemaßnahmen. Pat. muss vierstündlich die Position verändert werden, da große dikubitus Gefahr.
Es gibt viel zu viele Fälle wie diese…
Patientenverfügung, in der steht, sie will nicht als Pflegefall enden
Endet als Pflegefall
heißt das, man kann sich den Bums auch gleich ganz sparen?
Nein, aber sie muss Hieb- und stichfest sein.
Beispiel: Ich will unter keinen Umständen künstlich beatmet oder ernährt werden. Sollte ich mich im Sterbeprozess befinden und mich aus Panik umentscheiden, muss trotzdem ein psychologisches Konsil stadtfinden, da mein Urteilsvermögen durch den Zustand getrübt sein dürfte.
Es muss hat Niet und stichfest drin stehen was Mann will ohne rechtliche Grauzonen zu hinterlassen, mein lieblings Explodierer macht das in Rente, natürlich gegen einen Obolus, aber der hat echt Ahnung davon.
Hab tatsächlich viel von dem Fachspezifischen verstanden.
Was das Geld und Arbeit kostet so was zu behandeln. War die privat versichert ?
Die allermeisten sind gesetzlich, wenn sie privat versichert wäre, wäre sie wahrscheinlich 10 Wochen geblieben, da sich ganz viele unterschiedliche Fachbereiche eingemischt hätten…
Verkettung unglücklicher Umstände und schon ist das Desaster da. Hab auch so einen Fall in der Familie. Sturheit und Beratungsresistenz sind leider sehr prävalent.
Bei winterlichem Wetter mit Stöckelschuhen draußen rumlaufen ist aber keine Verkettung unglücklicher Umstände, sondern eigene Dummheit.
Na wieso, der Stöckel agiert doch quasi als überdimensionaler Spike /s
1a Grip auch bei härtesten Bedingungen.
Glatt war’s heute bei uns nicht, aber geschneit hat es.
Also: Prost Neuschnee!
Mit dem Fahrrad gings






