Während die großen IT-Konzerne vom KI-Hype profitieren, sieht es beim Rest der US-Wirtschaft anders aus. Das hat der Chefökonom von Apollo Global ermittelt.
Darin führt er aus, dass der Umsatz pro Angestellten im sogenannten S&P 493 seit Jahren stagniert. Torsten Slok betrachtet also Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla getrennt vom Rest der Unternehmen im S&P 500. Nur bei diesen sieben wachsen dieser Wert und die Gewinnmargen. Es gebe noch immer keine Anzeichen dafür, dass KI die Produktivität ansteigen lasse, schreibt er weiter.
Naja das Argument ist halt relativ einfach: machen die Unternehmen mehr Gewinn pro Angestellter? Nein? Dann hat die KI wohl keinen ganzheitlich positiven Effekt. Zumindest nicht so wie sie momentan eingesetzt wird.
Wenn man das so reduziert betrachtet… wir sind aber gerade in der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg und ehrlich gesagt ist dann “Umsatz pro Angestelltem” eine hart merkwürdige Metrik, wenn diverse Firmen mit einem harten Umsatzrückgang leben müssen, weil Krise. Daran kannst du das halt nicht messen.
Umsatz pro Angestellter misst doch einfach nur die Effizienz des durchschnittlichen Angestellten. Ist dein Argument, dass die Unternehmen wegen der Krise ihre Arbeitnehmer nicht mehr voll auslasten können und deswegen die Effizienzgewinne verpuffen?
Dazu passt das hier nicht: “Nur bei diesen sieben wachsen dieser Wert und die Gewinnmargen.”. Selbst wenn die Krise dafür sorgt, dass die Leute nicht ausgelastet werden können, dann müsste doch zumindest die Gewinnmarge steigen, wenn die Arbeitnehmer mit KI wesentlich effizienter arbeiten würden.
Du bist eine Logistikfirma. Benzin & Diesel sind im letzten Jahr deutlich teurer geworden. Deswegen erhöhst du die Preise um einen Zuschlag, änderst aber sonst absolut gar nichts. Dein Umsatz pro Angestellten steigt deutlich an, aber wirklich effizienter bist du nicht geworden.
Dein Unternehmen ist in der Krise. Du entlässt Leute. Was früher eine ganze Abteilung gemacht hat, macht jetzt ein Typ und der hat KI als Hilfe. Aber es reicht immer noch nicht. Der Umsatz stürzt ab, weil keine Aufträge mehr reinkommen. Ist der eine Typ, der jetzt die Arbeit einer ganzen Abteilung macht, effizienter oder ineffizienter?
Du führst KI in einem Bereich ein und dafür kannst du z.B. eine Stelle, die frei wird, nicht mehr nachbesetzen. Du stellst aber aus anderen Gründen jemanden in einem anderen Bereich ein. Kannst du auf diese Weise einen finanziellen Nutzen der KI-Einführung belegen?
Die ersten zwei Beispiele sind Grenzfälle. Ja da wird die Bewertung für diese Fälle schwierig. Jetzt bist du aber derjenige, der die Sache sehr reduziert betrachten will. Der Artikel nimmt ja eben nicht ein zwei Beispiele her um zu zeigen, dass die Theorie stimmt sondern schaut sich die Effekte über den ganzen Markt hinweg an.
Du führst KI in einem Bereich ein und dafür kannst du z.B. eine Stelle, die frei wird, nicht mehr nachbesetzen. Du stellst aber aus anderen Gründen jemanden in einem anderen Bereich ein. Kannst du auf diese Weise einen finanziellen Nutzen der KI-Einführung belegen?
Wenn wir jetzt mal annehmen, dass der zweite Arbeitnehmer auch Wert produziert und nicht nur zum Eierschaukeln angestellt ist, dann sollte sich da schon was messen lassen oder? Immerhin hast du einen vollen Arbeitnehmer dazubekommen, zu dem was vorher erledigt werden konnte. Der Bereich mit KI kommt ja in deinem Beispiel ohne die zusätzliche Stelle zurecht die vorher benötigt wurde.
Wenn wir jetzt mal annehmen, dass der zweite Arbeitnehmer auch Wert produziert und nicht nur zum Eierschaukeln angestellt ist
Naja, es gibt halt auch jede Menge Stellen ohne direkte Umsatzrelevanz. Wenn du dich jetzt um die Compliance zur EU-Verpackungsverordnung kümmerst, dann ist der produzierte Wert umsatztechnisch gleich null und du verhinderst halt Strafzahlungen.
Präventionsparadox: Strafzahlungen vermindern den Gewinn, verhinderte Strafzahlungen aufgrund von möglichen Kontrollen tauchen aber definitiv nicht in “Umsatz pro Angestelltem” auf
Na klar tauchen die als Änderung auf, dein unternehmen hat dann mehr cash zur Verfügung und kann damit mehr Umsatz generieren. Wenn durch KI signifikant personal frei wäre um Strafzahlungen zu verhindern wäre das messbar.
Der Umsatz stürzt ab, weil keine Aufträge mehr reinkommen. Ist der eine Typ, der jetzt die Arbeit einer ganzen Abteilung macht, effizienter oder ineffizienter?
Kommt drauf an um wie viel der Umsatz eingebrochen ist und wie viele Leute da vorher saßen. Darum ja: Umsatz pro Angestelltem.
Naja das Argument ist halt relativ einfach: machen die Unternehmen mehr Gewinn pro Angestellter? Nein? Dann hat die KI wohl keinen ganzheitlich positiven Effekt. Zumindest nicht so wie sie momentan eingesetzt wird.
Wenn man das so reduziert betrachtet… wir sind aber gerade in der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg und ehrlich gesagt ist dann “Umsatz pro Angestelltem” eine hart merkwürdige Metrik, wenn diverse Firmen mit einem harten Umsatzrückgang leben müssen, weil Krise. Daran kannst du das halt nicht messen.
Umsatz pro Angestellter misst doch einfach nur die Effizienz des durchschnittlichen Angestellten. Ist dein Argument, dass die Unternehmen wegen der Krise ihre Arbeitnehmer nicht mehr voll auslasten können und deswegen die Effizienzgewinne verpuffen?
Dazu passt das hier nicht: “Nur bei diesen sieben wachsen dieser Wert und die Gewinnmargen.”. Selbst wenn die Krise dafür sorgt, dass die Leute nicht ausgelastet werden können, dann müsste doch zumindest die Gewinnmarge steigen, wenn die Arbeitnehmer mit KI wesentlich effizienter arbeiten würden.
Einfach mal als Gegenbeispiele:
Du bist eine Logistikfirma. Benzin & Diesel sind im letzten Jahr deutlich teurer geworden. Deswegen erhöhst du die Preise um einen Zuschlag, änderst aber sonst absolut gar nichts. Dein Umsatz pro Angestellten steigt deutlich an, aber wirklich effizienter bist du nicht geworden.
Dein Unternehmen ist in der Krise. Du entlässt Leute. Was früher eine ganze Abteilung gemacht hat, macht jetzt ein Typ und der hat KI als Hilfe. Aber es reicht immer noch nicht. Der Umsatz stürzt ab, weil keine Aufträge mehr reinkommen. Ist der eine Typ, der jetzt die Arbeit einer ganzen Abteilung macht, effizienter oder ineffizienter?
Du führst KI in einem Bereich ein und dafür kannst du z.B. eine Stelle, die frei wird, nicht mehr nachbesetzen. Du stellst aber aus anderen Gründen jemanden in einem anderen Bereich ein. Kannst du auf diese Weise einen finanziellen Nutzen der KI-Einführung belegen?
Die ersten zwei Beispiele sind Grenzfälle. Ja da wird die Bewertung für diese Fälle schwierig. Jetzt bist du aber derjenige, der die Sache sehr reduziert betrachten will. Der Artikel nimmt ja eben nicht ein zwei Beispiele her um zu zeigen, dass die Theorie stimmt sondern schaut sich die Effekte über den ganzen Markt hinweg an.
Wenn wir jetzt mal annehmen, dass der zweite Arbeitnehmer auch Wert produziert und nicht nur zum Eierschaukeln angestellt ist, dann sollte sich da schon was messen lassen oder? Immerhin hast du einen vollen Arbeitnehmer dazubekommen, zu dem was vorher erledigt werden konnte. Der Bereich mit KI kommt ja in deinem Beispiel ohne die zusätzliche Stelle zurecht die vorher benötigt wurde.
Naja, es gibt halt auch jede Menge Stellen ohne direkte Umsatzrelevanz. Wenn du dich jetzt um die Compliance zur EU-Verpackungsverordnung kümmerst, dann ist der produzierte Wert umsatztechnisch gleich null und du verhinderst halt Strafzahlungen.
Auch Strafzahlungen verhindern erhöht den Gewinn
Präventionsparadox: Strafzahlungen vermindern den Gewinn, verhinderte Strafzahlungen aufgrund von möglichen Kontrollen tauchen aber definitiv nicht in “Umsatz pro Angestelltem” auf
Na klar tauchen die als Änderung auf, dein unternehmen hat dann mehr cash zur Verfügung und kann damit mehr Umsatz generieren. Wenn durch KI signifikant personal frei wäre um Strafzahlungen zu verhindern wäre das messbar.
Kommt drauf an um wie viel der Umsatz eingebrochen ist und wie viele Leute da vorher saßen. Darum ja: Umsatz pro Angestelltem.