Erstmal überholen, nur um unmittelbar nach dem überholen abzubremsen, weil man ja rechts abbiegen muss. Beim Rechtsabbiegen die Überholten “vergessen”.
Oder man trifft sich an der nächsten roten Ampel, an der schon andere Autos stehen. Mit dem Fahrrad dann an der Kolonne vorbei fahren und sich davor aufstellen erhöht den Blutdruck locker um 100 mm Hg
Ganz ehrlich? Finde ich doof und mache ich auch nicht. Ich reihe mich mit dem Fahrrad ganz normal ein, da mir die Gefahr sonst übersehen zu werden zu groß ist.
Umgekehrt finde ich es aus der Sicht als Autofahrer auch nicht gut: Wie soll ich denn 1,5 m Sicherheitsabstand einhalten, wenn sich die Person auf Höhe meines Kotflügels direkt neben mich stellt? Bonuspunkte gibt es, wenn sie sich auch noch so positioniert, dass sie teilweise von meiner A Säule verdeckt wird.
Wie soll ich denn 1,5 m Sicherheitsabstand einhalten, wenn sich die Person auf Höhe meines Kotflügels direkt neben mich stellt?
Wir wären nicht in Deutschland, wenn das nicht geregelt wäre:
An Kreuzungen und Einmündungen kommt Satz 3 nicht zur Anwendung, sofern Rad Fahrende dort wartende Kraftfahrzeuge nach Absatz 8 rechts überholt haben oder neben ihnen zum Stillstand gekommen sind.
aka “Du musst den Mindestsicherheistabstand beim Anfahren nicht einhalten, wenn Radfahrer neben dir mit weniger Abstand an der Kreuzung gehalten haben”
Es geht darum, sich vor die Autofahrer zu stellen. In Augsburg werden gerade einige Kreuzungen an belebten Straßen so umgebaut, dass die Radfahrer eine extra Aufstellfläche vor den Pkws bekommen.
Hier im Münsterland sind viele Kreuzungen so gestaltet
Die allerwenigsten Kreuzungen, die ich kenne, haben so etwas.
Hier kenn ich das an ein paar stellen. Aber muss dir als Radpendler recht geben ich hab dieses Konzept nie verstanden. Die überhollen mich eh alle gleich wieder und alle mit viel zu wenig abstand. Dann kann ich auch einfach hinten warten und is für alle beteiligten angenehmer. Welchen vorteil soll das bringen da vorne zu stehen.
Bei meinen zwei Ampeln auf dem Pendelweg kommen halt mit jeder Phase nur 3 Autos rüber, aber quasi alle Radfahrer. Und dank Schutzstreifen komme ich bequem an den unzähligen Autos vorbei.
Ich spare mir halt locker mindestens 4-5 Ampelphasen (pro Ampel) ggü. dem “in der Reihe stehen”. Das ist erstens vielleicht ein Anreiz das Rad zu nutzen, weil schneller, aber ganz praktisch auch einfach 4-5 Ampelphasen, die meine Kinder und ich nicht Abgase schnüffeln müssen 👍.
Auf Wegen, wo der Verkehr eh rollt und übersichtlich ist, bringt das dann tatsächlich nicht so viel.
Ich spare mir halt locker mindestens 4-5 Ampelphasen (pro Ampel) ggü. dem “in der Reihe stehen”.
Nicht zu vergessen die Autoabgase, die einzuatmen man sich spart, wenn man sich vor den abgasenden Autos und nicht dahinter befindet.
Schlüssig Argumentiert. So hab ich das bisher nicht erlebt. Macht aber so sinn.
Das hinten Warten löst das Problem nicht, weil dich dann die Autos überholen, die hinter dir neu angekommen sind.
Edit: besser formuliert
Ich glaube der Sinn von diesen Flächen ist, dass man nicht von Rechtsabbiegern umgefahren wird, wenn man vor den Autos steht.
Manche Städte machen das, andere anscheinend nicht
Kommt drauf an. Wenn an der Seite genug Platz ist und ich weiß, dass vorn an der Ampel vor der Linie für Autos noch eine Haltelinie für Fahrräder ist, fahre ich auch vorbei. Nur mich auf Zwang vorbeizudrücken mag ich auch nicht.
Ganz ehrlich? Finde ich doof und mache ich auch nicht. Ich reihe mich mit dem Fahrrad ganz normal ein, da mir die Gefahr sonst übersehen zu werden zu groß ist.
Nervt mich auch häufig, wenn andere das machen, obwohl ich schon Verständnis dafür habe. Es wäre allgemein schön, wenn an Kreuzungen klar markiert wäre, wo man als Radfahrer stehen soll, sei es durch feste Radstreifen, Halteflächen oder ähnliches, sodass nicht jeder die Situation neu interpretieren muss.
Nerven tut es mich vor allem, weil viele Radfahrer das auch machen, wenn rechts kaum Platz ist und sie halb auf der Kreuzung halten müssen, um dann (für sie angenehm) als erste vor allen anderen loszufahren. Für mich als Radfahrer, der sich eingereiht hat und schneller fährt als die meisten anderen Radfahrer, bedeutet das: Ich komme langsamer weg und muss die anderen Radler später überholen. Teilweise wiederholt sich das mehrfach an den nächsten paar Ampeln, d.h. ich stehe wieder, dieselben Radler gehen rechts vorbei, ich muss wieder warten und später nichmal überholen. Das ist frustrierend. Nicht falsch verstehen, ich verstehe, warum die das machen. Bin nur der Meinung, dass es für alle einfacher wäre, wenn a) sie das nicht machen oder b) das durch vernünftige Infrastruktur einfach klar geregelt werden würde.
Mach ich immer.
StVO §5 Abs 8 beste
RDFD
6 bitte auch beachten, gilt für alle Teilnehmer!
Ja, genau das ist eigentlich das nervigste. Und es passiert so verdammt oft.
Ein Glück, dass die Person, die der anderen den Tod wünscht nicht in einer 3–Tonnen-Mordmaschine sitzt und nicht die Welt, Politik und Justiz seit ca hundert Jahren auf diese Maschine gepolt wurden, sonst würde es sicher öfters zu “Unfällen” kommen.
Auch wenn ich keine 30 km/h fahre: Ist nicht meine Schuld, dass hier alles so eng zugeparkt ist und so viele Autofahrys meinen sich hier mitten durch die Stadt zwängen zu müssen. Ich fahre so, dass ich keine Angst habe, gegen sich öffnende Türen zu knallen oder ich drohe irgendwo anders anzuecken. Was meistens bedeutet, die Leute hinter müssen eben mit meinem Tempo klarkommen.
Immer im Kopf behalten, dass 30 da die Höchtgeschwindigkeit ist und keine Richtgeschwindigkeit
richtig so. Ich bin früher auch “aus Höflichkeit” nah an der Seite gefahren. was oft zu gefährlichen Situationen geführt hat. Jetzt fahre ich lieber mittig, bzw so als wäre ich so breit wie ein Auto. Das führt viel weniger zu solchen Situationen, und wenn doch, habe ich selber noch Puffer um auszuweichen.
Besteht auf euren Platz, nehmt Raum ein.
Hatte das letzte Woche außerorts auf einer engen (<3m Straße):
Bin geschätzt etwa 28km/h gefahren und hab gesehen, dass jmd hinter mir in die Srraße einbiegt und dann eben bewusst nicht ganz am Rand gefahren. Nachdem der Wagen dann hinter mir war, bin ich bei der ersten Einbuchtung (nach ~600m) tatsächlich kurz rechts ran gefahren.
Ergebnis: Das Auto überholt - und bremst mich dann bis auf 5km/h aus… ja gern geschehen. Da fährt man schon durch die abgelegene Natur, um Ruhe zu haben und begegnet dann solchen Leuten.
Mein Papa hat mir ja nicht die ganzen Häuser vererbt, damit ich mit meinem SUV hinter so einem Geringverdiener herkriechen muss!
Was ich mir jeden Tag im Stadtverkehr denke: auch komplett bescheuert konzipiert, dass mein E-Bike mich bis maximal 25 km/h unterstützen darf, aber die gängigen Zonen 30er Zonen sind. Mit unserer Familienkutsche muss ich schon heftig strampeln um auf 27 km/h zu kommen. Und dann ist man gerade so die 2-3 km/h langsamer um dem Autoverkehr in der 30er Zone noch mehr auf den Zeiger zu gehen.
Das ist genauso, wie ich diese 45 kmh Regel bei Mofas schon immer merkwürdig fand.
Ja geil, lass genau die 5 kmh unter dem üblichen Limit bleiben, so dass Überholen extra gefährlich wird, weil die Differenz so niedrig ist, aber gleichzeitig so spürbar, dass jeder genervt ist.
Such Regel, much wow.
“Fahr Auto, du Pleb!”
- Der GesetzgeberIch hörte mal, dass das daran liegt, weil diese 45-km/h-Abriegelung EU-weit beschlossen wurde. Nun gibt es einige Länder in der EU, wo 40km/h in Innenstädten normal sind, und welche wie DE wo 50km/h normal ist. Eine Abriegelung bei 40 wäre hier besonders nervig gewesen und 50 dann wohl wieder zu schnell für die anderen Länder. Also hat man das irgendwie mittig für alle passend machen wollen.
Also kurzgefasst. Ja, es passt nicht mit deutschen Begrenzungen, weils halt kein deutsches Gesetz ist. Die EU hat auch Nachteile manchmal in solchen Standardisierungen.
Quelle: Vertrau
Wenn man mich gefragt hätte, hätte ich das Problem auch elegant gelöst, indem ich die Standardwerte für Tempolimits gleichzeitig einfach auf 40 und 20 abgesenkt hätte, aber gut, das ist natürlich utopische Spinnerei.
Dann sollte die EU mal daraus lernen und öfters kossa fragen! Kossa für Präsident!
❤️
Meine Erfahrung nach ist das kein Stück besser, wenn man mit dem Mofa in einer 30er Zone unterwegs ist. Leute sehen ein Zweirad vor ihnen und müssen überholen.
Als ob die 5 erlaubten kmh den Überholern so wichtig sei, der Fakt, dass man auch nicht schneller als erlaubt fahren kann stört die viel mehr.
Falls deine Erfahrung damit aber wesentlich anders sein sollte, schlage ich als Kompromiss Tempo 20 überall innerorts vor (damit auch dir E-roller Fahrer niemanden behinden können).
30 ist das Maximum. Du darfst da auch 15 fahren… mitten von der Straße. Große Fahrzeuge sind Gäste in engen städtischen Raum, sie können sich anpassen. Und wann das viel nervt werden sie vielleicht auch mal mehr pro wirklich baulich getrennte Fahrradwege…

Du bist halt aber auch eine mobile Verkehrsblockade, wenn du dich an den Geschwindigkeitsempfehlungen orientierst. /s
Audi SUV oder Land Rover Fahrende multiplizieren Geschwindigkeitsbegrenzungen meist um zwei.
“Begrenzung gilt pro Reifen”
Hehehe kenne das zu gut.
















